5.2. - 7.2.2027 Wir Starten die Saison!

Das Beste aus zwei Welten

Ferrari, Lamborghini, Maserati der ´60er- und ´70er-Jahre: Traumautos, leider kaum erschwinglich – für Sportwagen-Fans, aber auch für die Hersteller selbst. Denn diese Kleinserienmarken fertigten stets ihre eigenen Triebwerke: komplexe Leichtmetall-Acht- und Zwölfzylinder, gekrönt von vier Nockenwellen und imposanten Vergaserbatterien. Technische Feinstkost, die ihre Erbauer ähnlich arg plünderte wie die Fahrer, wenn mal wieder eine Wartung oder Reparatur anstand.

„Doch in den ´50er-Jahren keimte eine Alternative, mit der mutige Unternehmer zu Luxusautofabrikanten aufstiegen“ erzählt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow. „Großvolumige V-Achtzylinder amerikanischer Massenproduktion, die für kleines Geld viel Leistung aus noch mehr Hubraum schöpften und den etablierten Vollblütern tüchtig einheizten.“ Auf der großen Klassiker-Messe an der Weser, die vom 5. bis 7. Februar 2027 zum nunmehr 25. Mal die Oldtimer-Saison startet, wird dieser besonderen Fahrzeugklasse der rote Teppich ausgerollt: mit der großen Sonderausstellung „Europas V8-Supercars mit US-Herz“.

Autoquartett-Supertrümpfe erstmals live
Nie zuvor ereignete sich auf deutschem Boden ein derartiges Stelldichein einstiger Autoquartett-Helden, die selbst verwöhnte Enthusiasten bislang nur in Papierform kannten, betont Frank Ruge – „kein Wunder angesichts der damaligen Supertrümpfe, die in minimalen Stückzahlen gebaut wurden. Wie der 68-mal gefertigte Iso Grifo 7 Litri oder der Monteverdi Hai, von dem nur vier Exemplare entstanden.“ Dass diese historischen Superautos die Jubiläumsausgabe der Bremen Classic Motorshow zieren, ist für die Klassikerszene ein echtes Highlight.

Zumal sich auch weitere europäische Traumwagen mit mächtigen V8-Maschinen „Made in USA“ angekündigt haben. Bizzarrini GT Strada 5300, Facel-Vega Facel II oder DeTomaso Pantera sind ebenfalls mit dabei. Aber auch bürgerlichere Typen, die dank Detroits Gusseisenherzen zu raren Hochleistungsexoten avancierten. Etwa der Ford Capri Perana, der in Südafrika einen 5,0-Liter-V8 erhielt. Oder der Kapitän V8, Opels Oberklasse in Buchhalter-Ausstattung, aber mit Corvette-Achtender als General Motors’ Konzernmitgift.

Mit dabei: der Urvater der Spezies
Die Saat für diese Spezies brachten Oldsmobile und Cadillac Ende 1948 aus, als sie die ersten V8-Zylinder mit hängenden Ventilen in Großserie lancierten. Chryslers Hemi-V8 mit hemisphärischen Brennräumen folgte 1951. Im selben Jahr orderte Briggs Cunningham, Rennstallbesitzer aus Florida, seinen Jensen Interceptor mit diesem Hochleistungsmotor. Nach den Allard-Rennwagen ab 1950 war das die erste zivile Verwendung eines modernen amerikanischen V8 in einem Luxusauto aus der Alten Welt. Ehrensache, dass dieses legendäre Einzelstück die Sonderausstellung an der Weser bereichert.

Zenit der Granturismo-Kultur
1954 debütierte der französische Facel-Vega FV als erster Serientyp Europas mit US-Achtender, Bristol folgte 1961, Iso Rivolta 1963. Kein Wunder, denn zu dieser Zeit explodierte der Markt für schnelle Luxus-Reisewagen. Vor allem in Italien: 1964, auf dem Höhepunkt des Wirtschaftswunders „Miracolo Economico“ wurde die „Autostrada del Sole“ (Mailand–Rom–Neapel) eröffnet. Und als Ford bei den 24 Stunden von Le Mans 1966 einen historischen Dreifachsieg der schlichten US-Antriebstechnik über die unschlagbaren Ferrari feierte, spöttelte niemand mehr über die „automobilen Spaghetti-Western“.

Acht Hallen, 52.000 Quadratmeter
Die meisten Marken, die diese faszinierende Spezies erschaffen hatten, verstarben im Fahrwasser der Ölkrise 1973. Die Bremen Classic Motorshow rückt ihre spannendsten Vertreter in das verdiente Licht.
Wobei auf 52.000 Quadratmetern in acht Hallen natürlich auch wieder unzählige bodenständigere Auto- und Motorrad-Klassiker bestaunt werden dürfen. Zum Jubiläum verbindet die Messe bewährte Traditionen mit neuen Impulsen. Zwei Sonderschauen, ein großer Teilemarkt sowie noch mehr Raum für Nachwuchs und junge Sammlerinnen und Sammler rücken die Zukunft der Klassikerszene in den Fokus.
Ein Pflichttermin für alle, die Klassiker lieben, sammeln und gestalten oder einfach den besonderen Charme historischer Mobilität genießen möchten: vom 5. bis 7. Februar 2027 in der MESSE BREMEN.

Die Bremen Classic Motorshow wird unterstützt vom Mercedes-Benz Werk Bremen und TÜV Süd.

Mehr Infos: www.classicmotorshow.de

Bildmaterial zum Download finden Sie in unserer digitalen Pressemappe:

Pressemappe BCM 2027
Passwort: ClassicMotorshow*27

 

Bitte nehmen Sie die Bremen Classic Motorshow in Ihren Veranstaltungskalender auf:

Datum:                Freitag bis Sonntag, 5. bis 7. Februar 2027

Öffnungszeiten: 9 bis 18 Uhr

Ort:                      MESSE BREMEN

Preise:                 Tagesticket im VVK online 20 Euro, ermäßigt 18 Euro

                              Tagesticket vor Ort 22 Euro, ermäßigt 20 Euro

                              Zwei-Tages-Karte VVK online 30 Euro

                              Zwei-Tages-Karte vor Ort 32 Euro     

                              Vorverkauf online startet voraussichtlich Anfang Oktober

Mehr Infos:    www.classicmotorshow.de

 

Über die Bremen Classic Motorshow: Die Bremen Classic Motorshow ist seit 2003 die erste große Oldtimer-Messe zu Beginn des Jahres in Deutschland. Am ersten Wochenende im Februar kommen Sammler:innen und Schrauber:innen, Einsteiger:innen und Enthusiast:innen, Händler:innen und Restaurator:innen, Vereine und Freund:innen für drei Tage in den Hallen der MESSE BREMEN zusammen. Bis einschließlich 2020 haben auf der Präsenzmesse jährlich bis zu 45.000 Besucher:innen auf mehr als 52.000 qm Ausstellungsfläche den Start in die Oldtimersaison zelebriert. Für das breite Angebot sorgten die mehr als 700 Ausstellenden aus zwölf Nationen. 2021 und 2022 musste die Oldtimermesse coronabedingt als Präsenzveranstaltung abgesagt werden. Stattdessen wurde sie als Online-Event mit einem Livestream ins Internet verlegt. Außerdem erfand die Bremen Classic Motorshow die Kategorie der „Roten Liste“. Fahrzeuge, die früher auf den Straßen allgegenwärtig waren, heutzutage aber nahezu verschwunden sind. Die Idee wurde anschließend durch Medien und die Szene weiter etabliert. Seit dem Jahr 2023 widmet sich die BCM verstärkt auch dem Oldtimer-Nachwuchs. 2027 feiert die BCM ihre 25. Ausgabe.

 

Weitere Informationen für die Redaktionen:
MESSE BREMEN · M3B GmbH
Kerstin Weiß, T 0421 3505 – 434
kerstin.weiss@m3b-bremen.de   
www.messe-bremen.de

Bizzarrini GT Strada 5300 (c) M3B GmbH/Studio Moin

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